Der ASV Erfurt beim Weihnachtsturnier 2017

Kurz vor Weihnachten war es wieder soweit – das alljährliche Weihnachtsturnier fand in Ronneburg statt. Das Turnier, welches vor allem für Wettkampf-Einsteiger gedacht ist, hat eine lange Tradition in Thüringen und war auch dieses Jahr wieder eine schöne und familiäre Veranstaltung – ganz nach dem Motto: Klein aber Fein.
Der ASV Erfurt ist dieses Jahr nun auch wieder mit einer kleinen Runde von 3 Sportlern dabei (Ahmed, Sherfan und Vincent).
Eine der (inzwischen) Besonderheiten bei dem Turnier ist, dass nicht mit elektronischen Westen und Kopfschützern gekämpft wird, sondern die Punkte klassisch durch die Punktrichter an der Seite gedrückt werden – dies hat natürlich Vor- und Nachteile, aber dazu später mehr.
Die ersten Kämpfe von unseren Sportlern waren 210 und 211 – hier sollte sich entscheiden, wer in dieser Klasse in das finale einzieht. Ahmed konnte seinen ersten Kampf souverän gewinnen. Sherfan musste gegen den späteren Sieger dieser Klasse ran und hat sich gut gegen das übermäßige Schieben gehalten, aber unterlag am Ende dennoch und holte somit Bronze.
Als nächstes war Vincent an der Reihe, der vor allem sehr aufgeregt in den Kampf gegangen ist. Nach eine ersten etwas überhetzten Runde konnte er deutlich gezielter in Runde 2 und 3 zahlreiche Treffer landen und gewann am Ende mit 20 zu 7 und holte somit Gold.
Motiviert von dem letzten Sieg ging Ahmed in den Finalkampf – auch er hat sich Anfangs mit dem Schieben des Gegners sehr schwer getan, aber konnte mit tollen Kicks und Treffern glänzen. Leider blieben einige Treffer unbelohnt ohne Punkte – hier hat die Reaktionszeit oder die Technik der Kampfrichter leider sehr versagt und nach einem ersten Videoreplay, welches wegen Verdeckung abgelehnt wurde, war auch ein Einspruch nicht mehr möglich. Unter den Treffern waren ein gesprungener Dwit-Chagi und mehrere sehr schöne und klare Treffer zum Kopf und auf die Weste. Mit viel Frust über die Bepunktung und trotzdem einiger Freude über die Leistung ging Ahmed mit einer knappen Niederlage aus dem Kampf. Mit Silber und einer hervorragenden Leistung konnte sich Ahmed dennoch freuen und alle konnten zufrieden den Heimweg antreten.

Winterliche Prüfung

Neben dem schönen Schnee gab es am 10.12. auch neue Gürtel für die Teilnehmer der Kup-Prüfung. Insgesamt 16 Sportler stellten sich der Herausforderung einen neuen Gürtelgrad zu erreichen und zeigten, was sie in den Wochen und Monaten zuvor fleißig trainiert hatten.
Die Aufregung war groß, da dieses mal auch der Prüfer Mirko Hartmann (4. Dan) von Gera extra angereist ist und alles mit kritischen Prüferblick angeschaut hatte. Trotz der vielen Aufregung konnten alle eine gute bis sehr gute Leistung zeigen und somit die Prüfung bestehen.
Vor allem in den Bereich der Formen und im Wettkampf konnten einige Sportler besonders glänzen und den anwesenden Zuschauern zeigen was Taekwondo unter anderem Ausmacht. Ein weiteres Highlight ist natürlich immer der Bruchtest, den ein Sportler (Sebastian) absolvieren musste, um den Fortgeschrittengrad (4. Kup / blau) zu erhalten.
Die Prüfung war ein schöner Auftakt in den 2. Advent, den alle dann im zwischendurch gefallenen Schnee gemütlich ausklingen lassen konnten.

Hauptstadtpokal – Thüringer Landesmeisterschaft 2017

Der diesjährige Hauptstadtpokal, zugleich auch Thüringer Landesmeisterschaft für die LK1, sollte eine „Punktlandung“ werden. Und dies gleich in mehreren Dingen.

Im Vorfeld wurde die Veranstaltung sehr intensiv beworben. Die Flyer in der praktischen Form eines „Lesezeichens“ haben sich dabei besonders gut bewährt. Im Hintergrund liefen die Orga-Arbeiten auf Hochtouren. Am wichtigsten war natürlich die rechtzeitige Beschaffung des Daedo-Komplettsystems. Täglich warteten wir auf den Fördermittelbescheid vom Thüringer Finanzministerium, der dann doch noch zeitig genug einging. Hier sei Stev Brauner für sein Engagement und den Kontakt zum Ministerium gedankt. Auch unser „Programmierer“ Christopher Kiel hatte gut zu tun. So erstellte er u.a. die ID-Cards und die neue Kampfnummernanzeige für den Kämpfer-Einlass zu den Flächen. Unser Pressereferent, Felix Feistel erstellte das Design für die neuen Verbands-Windflags. Dafür nutzte er die Entwürfe aus dem Design Wettbewerb. Auch ihm ein Dank für diesen „frischen Wind“.

Als zum Meldeschluss 236 Anmeldungen vorlagen, waren wir sehr froh, dass sich all dieser Aufwand gelohnt haben sollte. So konnte Präsident René Richter am 01. April neben den zahlreichen Kämpfern und Coaches, die Fam. Park mit ihrem Verkaufsstand, die NADA mit ihrem interaktiven Info-Stand sowie die Ehrengäste in der Erfurter Rieth-Sporthalle begrüßen. Die stellvertretende Ministerpräsidentin und Thüringer Finanzministerin Heike Taubert ließ es sich nicht nehmen, persönlich anwesend zu sein, um den Scheck über die Fördermittelsumme zu überreichen. Weitere Ehrengäste waren Andreas Brunzlow, Geschäftsführer des Hyundai Autopark Lätsch, sowie Axel Jüngling, Referent Leistungssport im LSB Thüringen. Nach einer kurzen Ansprache übergab der Präsident die Dankesurkunden an Frau Taubert und an Herrn Lätsch, dessen Autohaus sich neben der Sparkasse Gera-Greiz als Sponsor an der Beschaffung des Daedo-Systems beteiligte.

Die Gäste konnten eine gut funktionierende Technik und sehr gute Kämpfe beobachten. Dazu trugen sicher auch die Kampfrichter bei, die zum größten Teil Bundeskampfrichter waren, die aus mehreren Bundesländern angereist waren. Auch die Vereine, 36 an der Zahl kamen aus dem gesamten Bundesgebiet. Ganze 9 Bundesländer waren in Erfurt vertreten.

Sollte es trotz Daedo und Bundeskampfrichter einmal „Nachfragen“ geben, so stand für das Videoreplay unser eigenes Doppelkamera-System zur Verfügung. Insgesamt verlief die Veranstaltung nahezu reibungslos und in sehr angenehmer Atmosphäre. Dazu trug natürlich auch der ausrichtende Verein, der ASV Erfurt seinen Teil bei.

Dass die Mannschaftswertung nicht nach Thüringen ging, war dann nur ein kleiner Wermutstropfen. Den Sieg holte sich der Zwönitzer HSV, vor dem KSZU Meinigen und dem TSV 1850/09 Korbach.

Die positiven Rückmeldungen der Vereine und Kampfrichter an uns und den Ausrichter, bestätigen einmal mehr, dass sich akribische Vorbereitung auszahlt. Wir freuen uns schon auf den Thüringer Löwenpokal in Hildburghausen.

Quelle: René Richter, www.tut-ev.de

Vereinswochenende Weida 16.-18.09.2016

Trotz längerer Unklarheiten machten sich am Freitag, dem 16.09., wider der schlechten Wettervorhersage, elf Sportler unserer Abteilung auf den Weg zum Naturcampingplatz Weida an der Aumatalsperre.

Nach etwas über einer Stunde Fahrt war der Weg auch schon bewältigt und unser Zeltplatz konnte bezogen werden. Das Aufbauen der Zelte glich bei schwierigen Boden Verhältnissen mehr als einer Trainingseinheit. So war die Stärkung beim Abendbrot danach mehr als verdient, bevor es nach gemütlichen Zusammensitzen, entgegen der Vorhersage im trockenen, mit Vorfreude auf den nächsten Tag ins Bett ging.

13ter_weidaerbudolehrgang_20160917-008Am nächsten morgen war früh Aufstehen angesagt, denn nach dem Frühstück ging es zum alljährlichen Weidaer Budolehrgang. Auch dieses Jahr wieder mit den Bekannten Referenten Bundestrainer Georg Streif und Selbstverteidigungsspezialist Frank Zimmermann. Während bei Georg gewohnt exzellentes Wettkampftraining,mit Fokus auf Wettkampftaktik und -technik und neuste Erfahrungen von den Olympischen Spielen, auf dem Programm stand, wurde von Frank ein völlig neuer Selbstverteidigungsstil, das so genannte Pro-Active-Combat, vorgestellt. Auch wenn anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, wurde der neue Stil mit jeder Einheit spannender und zog die meisten unserer Sportler an. Nach sieben anstrengenden Stunden Training ging es zurück zum Zeltplatz und der Tag wurde mit einem gemütlichen Grillabend abgerundet. Nach weiteren tollen Gesprächen fielen alle, mit vielen neuen Eindrücken, erschöpft ins Bett.whatsapp-image-2016-09-18-at-14-04-29

Am Sonntag konnte dann, zumindest ein wenig, länger geschlafen werden, bevor beim Frühstück über den restlichen Tagesablauf abgestimmt wurde. Es ging nach dem Abbauen noch zu einer Runde Minigolf nach Gera und bei tollem Wetter noch zum Volleyball und abschließendem Mittags-Picknick in den Park.

Danach wurde nach einem tollen, wettertechnisch glücklich abgelaufenen, Wochenende der Heimweg angetreten. An dieser Stelle noch einmal einen Danke an alle Teilnehmer, jeder hat zum Erfolg des Wochenendes beigetragen.

2. Thüringer Hauptstadtpokal

Unter dem doppelten Namen Thüringer Hauptstadtpokal und Thüringer Landesmeisterschaft Kampf fand am 16.04. wieder das jährliche Taekwondo Vollkontakt Turnier in Erfurt statt. Mit ca. 185 Startern ist es das bislang größte Turnier welches die Abteilung Taekwondo des Athletik Sport-Vereins Erfurt e.V. ausrichtete.

Für die vielen Helfer ging es schon am Freitagabend mit dem Einräumen der Halle los. Leider konnten wir erst 20 Uhr so richtig loslegen, aber dann ging es Hand in Hand und die 4 Flächen in der neuen Oktagon Form waren inklusive der Technik schnell aufgebaut. Somit war alles bereit für einen guten Start am nächsten Tag.

Am nächsten Morgen ging es für die ersten schon früh um 7 Uhr los, damit die letzten Sachen aufgebaut werden konnten und der Kaffee für die ersten Sportler und Coaches bereit stand.

Neben den vielen Helfern von der Abteilung waren natürlich auch 6 Kämpfer am Start und wollten den Titel des Landesmeisters erreichen.

Nachdem alle Sportler angekommen waren und die Waage auch geschafft war, wurden noch fast alle kampflosen Sportler in anderen Klassen untergebracht so, dass fast alle Sportler auch tatsächlich einen Kampf haben.

Danach sollten die Kämpfe losgehen. Leider gab es hier einige Verzögerung, da die neuen elektronischen Westen nicht rechtzeitig durch die Wettkampfleitung in Betrieb genommen werden konnten.

Mit Verzögerung ging es dann endlich los, wenn auch nicht auf allen Flächen mit den elektronischen Westen. Das wurde auch unserer Sportlerin Vivian Häusler zum Verhängnis, da sie gleich den zweiten Kampf auf der Wettkampffläche 4 hatte. Die manuelle Punktevergabe verlief nicht optimal und so musste Sie sich geschlagen geben – hat aber dennoch einen sehr guten Kampf abgeliefert.

Für unsere jungen Teilnehmer von Erfurt lief es leider auch nicht optimal und sie konnten keinen Sieg gegen ihre sehr starken Gegner erringen. Trotzdem überzeugten sie mit ihrer Leistung und konnten einige Erfahrung für die nächsten Wettkämpfe sammeln.

In einem super spannenden Kampf konnte Selina ihre Gegnerin besiegen indem sie einige gute Kopftreffer landen konnte und holte sich so die Gold-Medaille.

Sehr spannend machte es auch Alex, der sich zunächst in das finale kämpfte, welches er gegen einen grün-blau Gurt ebenso für sich entscheiden konnte und sich somit die Gold-Medaille ebenso redlich verdient hat.
Auch organisatorisch lief der Tag für die Erfurter Helfer sehr gut und es gab einiges Lob für die gute Versorgung und Ausrichtung. Nachdem alle Kämpfe vorbei waren mussten diese auch noch alles Abbauen, Aufräumen und das Material zurück in das Lager bringen. Zufrieden und geschafft gab es danach noch eine kleine Abschlussrunde mit leckerer Belohnungstorte.

Noch einmal großen Dank an alle Helfer und Unterstützer, die es möglich gemacht haben ein solches Turnier auszurichten. Wir freuen uns schon auf die nächste tolle Veranstaltung.

Weihnachtliche Prüfungen

Am 6.12. war es für einige Sportler der Abteilung Taekwondo des ASV Erfurt e.V. wieder soweit ihr Können unter Beweis zu stellen, denn die nächste Gürtelprüfung stand an.
Zu Anfang des Tages kam es zu einigen Schwierigkeiten mit der Halle, in der wir diese durchführen wollten. Nach kurzen Nachforschungen gelang es uns dennoch eine Halle zu finden und die Prüfung konnte ordnungsgemäß stattfinden. Für die Sportler war es somit auch ein ungewohntes, aber interessantes Ambiente.
Zu der Kup-Prüfung sind insgesamt 16 Sportler angetreten um zu zeigen, dass sie den nächst höheren Kup verdient haben. Dabei waren 14 der Sportler noch Träger der Anfängergrade und die anderen 2 waren Träger eines Fortgeschrittenengrades, was die Garantie auf Spektakuläres, wie den Bruchtest, bot. Alle Sportler gaben ihr Bestes und es waren sehr gute Leistungen sowohl bei den Anfängern als auch bei den Fortgeschrittenen zu sehen. Auch wenn hier und da natürlich nicht alles so geklappt hat wie man es sich vorstellte, konnte man dies mit einer der anderen 7 Kategorien schnell ausgleichen und daran sollte keine Prüfung scheitern.
Am Ende haben sich alle 16 Sportler ihr eigenes kleines Nikolausgeschenk in Form einer gut bis sehr gut bestandenen Prüfung geschaffen und konnten sich über die neue Graduierung freuen. Auch von unserem Trainer gab es einen Schoko-Nikolaus, als kleine Geste zur bestandenen Prüfung, sodass alle glücklich gehen und den Rest des Tages genießen konnten.

Tour zu 50 Jahre Taekwondo in Deutschland

Um interessante Erfahrungen und viele Eindrücke reicher ging es am Sonntag den 25.10. von Hamburg zurück nach Hause. Am Samstag wurden dort 50 Jahre Taekwondo in Deutschland mit einem Lehrgang und einer Taekwondo Gala der besonderen Art zelebriert. Sportler aller großen Verbände kamen zusammen und haben zusammen trainiert – ITF, WTF und Blackbelt Center standen zusammen und haben Einblicke in die verschiedenen Stile bekommen und 7 Sportler vom ASV Erfurt waren dabei. Ein besonderes Highlight waren die WTF Vollkontakt Wettkampf Einheiten mit Olympia Bronzemedaillengewinnerin Helena Fromm und ihrem Coach Georg Streif. Aber auch die anderen Einheiten bei anderen Größen im Taekwondo, wie Heinz Gruber oder Wilfried Harloff, haben neue interessante Einblicke gewährt. Die Stilunterschiede waren trotz allem deutlich erkennbar und haben für das ein oder andere gegenseitige schmunzeln gesorgt.

Nach überstandenen Lehrgang sind wir gemeinsam in das Hostel gefahren und haben uns für das abendliche Highlight – die Taekwondo-Gala – frisch gemacht. Zurück in der Sporthalle Hamburg, die ein wunderbares Ambiente bot, trafen wir direkt auf unsere Taekwondo-Freunde aus Jena und haben gemeinsam die Show genossen. Den Start hat eine riesige Horde von Kindern von verschiedensten Vereinen gemacht, die ihr Können präsentierten und die Zuschauer damit erstaunten. Für uns als Sportler des olympischen Taekwondo war die Vorführung des Tangun Demo-Teams und des Nationalkaders besonders spannend. Aber auch die Sportler der anderen Verbände zeigten beeindruckende Leistungen.

Nach dieser Show gab es noch eine kleine Stadtrundfahrt zum lokalen Hard Rock Diner um dann den sportlichen Tag mit einem leckeren Burger ausklingen zu lassen und danach geschafft ins Bett zu fallen.

Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Kleinbus, den wir freundlicherweise von der Abteilung Leichtathletik zur Verfügung gestellt bekommen haben, zurück nach Erfurt. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank auch an die Abt. Leichtathletik.

Sommerliche Prüfungen

Kurz vor den Sommerferien war es für einige Sportler der Abteilung Taekwondo des ASV Erfurt e.V. soweit – die nächste Gürtelprüfung stand an. Dieses Jahr teilte es sich nun schon zum zweiten Mal auf 2 getrennte Prüfungen auf. Die Gürtelprüfung für die Schüler-/Kup-Grade und die Landes-Kup und Dan-Prüfung für alle kurz vor oder auf den ersten Meistergrad.
Zu der Kup-Prüfung sind insgesamt 13 Sportler angetreten und haben sich trotz besten Wetters lieber in der Halle den kritischen Blick des Prüfers Michael Jahr gestellt. Dabei waren einige Sportler zu ihrer ersten Prüfung angetreten und dementsprechend auch sehr aufgeregt dem Unbekannten gegenüber. Aber auch die fortgeschrittenen Sportler, die eine Prüfung auf den blau-rot bzw. rot Gurt gemacht haben waren aufgeregt – schließlich werden die Anforderungen nicht weniger. Trotz der Aufregung haben alle ihr Bestes gegeben und es waren sehr gute Leistungen vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen zu sehen. Hier und da hat natürlich auch einmal etwas nicht geklappt – doch das konnte mit Anderen der 7 Kategorien schnell ausgeglichen werden. Besonders spektakulär und aufregend für die fortgeschrittenen Sportler ist hier auch der Bruchtest. Wird das Brett brechen oder nicht? Dies klappte leider nicht im jeden Fall – daran sollte dank der restlichen sehr guten Leistungen aber keine Prüfung scheitern. Am Ende haben alle 13 Sportler sehr gut Bestanden und konnten sich über die neue Graduierung freuen.

Eine Woche später waren nun 5 Sportler der Abteilung zur Landes-Kup- und Dan-Prüfung. Hier haben Julia und Micha K. den 1. Kup (der letzte Schülergrad), Pierre den 1. Dan (Meistergrad), Konrad den 1. Poom (Kinder-Dan) und Gregor den 2. Dan angestrebt. Das Wetter hat das der Kup-Prüfung nochmals deutlich übertroffen und so wurde es bei 35°C bis 40°C Außentemperatur zu einer extremen Herausforderung. Eine Erwärmung war so gut wie überflüssig und nach den ersten Grundtechniken war der erste Dobok (Taekwondo-Anzug) schon schweißdurchtränkt. Aber alle 5 haben die Prüfung durchgezogen und das viele Training vorab machte sich bezahlt. Alle konnten trotz der vor Aufregung zitternden Knie und extremen Hitze ihre besten Techniken zeigen. Die Disziplinen Grundtechnik, Formenlauf und Einschrittkampf wurden souverän präsentiert. Im Bereich Vollkontakt-Kampf kam es bei Julia durch eine ungünstige Landung nach einem Sprungkick zu einer Verletzung im Knie und sie konnte die Disziplin leider nicht mehr zu Ende bringen. Auch im Bereich Selbstverteidigung musste sie Aussetzen. Für die Bruchtests hat sie kurzfristig alles auf Handtechniken umgestellt und diese auch souverän gemeistert. Damit hatte Julia es trotz Verletzung geschafft und sich den schwarzen Streifen am roten Gürtel mehr als verdient. Nun heißt es Daumen drücken, dass die Verletzung nicht ernsthafter ist.
Zwischendurch in einer kurzen Pause zum Durchatmen gab es auch noch für die Nachwuchstrainer die Urkunden für die bestandene Trainerausbildung. Hier konnte Micha K. die erste Urkunde des Tages erhalten.
Die anderen 4 Sportler mussten natürlich auch im Wettkampf und der Selbstverteidigung ran und konnten sich hier sehr gut behaupten. So war auch die Selbstverteidigung von Micha K. spektakulär – nicht zuletzt auch durch den Partner, der optimal auch auf die Gegenangriffe reagiert hat.
Auch bei dieser Prüfung wurde es bei dem Bruchtest nochmals sehr spannend. So mussten von den Sportlern ja nach Gürtelgrad 2 bis 4 Bruchtests gezeigt werden. So manches Brett ist dabei trotz guter Technik stur geblieben und nicht gebrochen. Nach einen solchen langen und harten Prüfungstag war es aber nur zu verständlich das die Puste raus war. Daher hieß es dann auf die Auswertung warten und Daumen drücken, dass es gereicht hat. Umso erleichtert waren alle 5 als sie endlich aufgerufen wurden und die Prüfer ihnen zu der neuen Graduierung gratuliert haben – die Leistungen der Kategorien konnten auch den ein- oder anderen Bruchtest ausgleichen. Zudem hatte Micha K. sogar die beste Prüfung im Kup-Bereich abgelegt. Da war die Freude natürlich noch größer. Nach dem anstrengenden Tag waren auch alle froh aus der Halle raus und zu der nächsten Abkühlung zu kommen um den Erfolg nun in Ruhe zu genießen.

Landesmeisterschaft Technik des TVBB

Die 1. Offene Landesmeisterschaft Technik des TVBB in Berlin am 20.06.15 brachte den Sportlerinnen und Sportlern nicht nur Erfahrung und jede Menge Spaß, sondern auch viel Erfolg mit sich.

Der Tag startete früh um 06:00 Uhr mit einer gemeinsamen Autofahrt nach Berlin. Micha J. (Trainer), Micha K., Caro, Vivi und Selina freuten sich schon auf den bevorstehenden Tag. Nach einer drei stündigen Autofahrt sind wir an unserem Ziel angekommen. Die Halle in der das Turnier stattfand, war recht geräumig und mit zwei ausgelegten Flächen hat man den Platz gut ausgenutzt. Bevor es losging, haben wir uns umgeschaut und uns über die Versorgungsmöglichkeiten kundig gemacht. Kurz darauf begann das Turnier mit etwas Verspätung gegen 10:45 Uhr.

Nach der Begrüßung bekamen wir die Liste wo vermerkt war, wann wir starteten. Als Erstes kamen Vivi, Caro und Selina im Bereich Team/Synchron dran. Ohne viel Erwartung, aber dafür mit umso mehr Aufregung, zeigten sie eine gute Leistung, welche überraschender Weise den 2. Platz der 3 Gruppen erbrachte. Wobei sie punktgleich mit dem 1. Platz lagen, allerdings durch die Streichwertung doch haarscharf am 1. Platz vorbei rauschten.  Der zweite Sportler, welcher sich wacker schlug, war unser Trainer selbst. Obwohl sein letztes Turnier schon eine Weile zurück lag, errang er den 3. Platz. Der Nächste im Bunde war Micha K. der durch seine sehr gute Leistung den 2. Platz erzielte. Nun waren noch die Mädels im Einzel, die eine solide Leistungen zeigten. Allerdings konnte keine der Drei einen nennenswerten Platz erreichen. So schnell ging der erfolgreiche Tag auch schon zu Ende und als Belohnung gab es am Abend des Tages noch einen Burger beim American Diner.

 

1. Thüringer Hauptstadtpokal Erfurt 2015

Der 1. Thüringer Hauptstadtpokal war kein Turnier wie jedes andere, denn unser Verein war es, der dieses Vollkontaktturnier ausgerichtet hat. Das bedeutet natürlich für die gesamte Abteilung plus Verwandtschaft und Bekanntschaft sehr viel Arbeit, aber es sollte sich gelohnt haben. Mit 150 Startern aus 23 Vereinen war das Turnier für ein reines Vereinsturnier gut besucht, dennoch nicht überfüllt und so war, ebenso dank der Unterstützung unserer Thüringer International Referees Sebastian Winter und Steve Brauner, ein ruhiger Ablauf sicher gestellt. Nach wochenlangen Vorbereitungen und intensivem Aufbau am Vorabend, so wie am frühen morgen des Turniertages konnte das Turnier pünktlich um 10.30 Uhr, unter den Augen des LSB- Geschäftsführers Rolf Beilschmidt und einem Kamerateam des MDR, beginnen. Aus unserem Verein starteten neun Kämpferinnen und Kämpfer, als erstes Jonathan. Im Halbfinale traf er auf einen Gegner, der ein Stück kleiner war als er aber zunächst sehr engagiert in den Kampf startete. Nachdem Jonathan allerdings in den Kampf gefunden hatte, spielte er seinen Größenvorteil souverän aus und konnte verdient ins Finale einziehen. Im Finale stand ihm ein Gegner aus Gera gegenüber, Jonathan kam gut in den Kampf hinein und lies seinem Gegner zunächst keine Chance Treffer zu setzen, nach zwei unglücklichen Kopftreffern gegen Jonathan, konnte er allerdings nicht mehr ausgleichen. Er gewann dennoch hochverdient Silber. Als nächstes war Carolin dran die schwer in ihren Kampf fand und sich dann, trotz guten Aktionen, der späteren Siegerin der Klasse geschlagen geben musste. In der gleichen Klasse startete auch Selina die es im ersten Kampf ebenso sehr schwer hatte gegen eine starke Gegnerin und so musste auch sie sich geschlagen geben. Da dritte Plätze allerdings ausgekämpft wurden standen sich nun Selina und Carolin gegenüber. Es wurde ein sehr spannender Kampf, den Carolin letztendlich knapp für sich entschied und sich damit Bronze erkämpft hatte. Die nächste die sich ihrer Gegnerin stellte war Jasmine, sie kämpfte souverän musste allerdings nach einem Kick auf den Hals aufgeben. Nichts desto trotz ging sie motiviert den Kampf um Platz drei an und konnte nach drei spannenden Runden verdient Bronze mit nach Hause nehmen. Zeitgleich ging Matilda, unsere jüngste am Tag, an den Start, zu ihrem ersten Turnier. Matilda fand gut in den Kampf und setzte schöne Kicks, allerdings wusste ihre Gegnerin schnell ihren Größenvorteil auszunutzen und setzte daraufhin zwei schnelle Kopftreffer, nach denen Matilda nicht mehr weiter kämpfen konnte. Auch Michael startete an dem Tag allerdings konnte er nicht seine eigentlichen Leistungen abrufen und musste sich seinem Gegner geschlagen geben. Mit Basti ging der nächste unseres Vereins an den Start und konnte nach einem sehr guten Halbfinale im Finale nach Aufgabe des Gegners Gold mit nach Hause nehmen. Ihm gleich tat es Toni der sein Finale souverän in der dritten Runde mit zwölf-Punkte Vorsprung für sich entscheiden konnte. Auch in die Reihen der Goldenen an diesem Tag konnte sich Vivi einordnen, die im ersten Kampf, nachdem ihre Gegnerin in der dritten Runde nicht mehr konnte, ihre Ausdauer bewusst einsetzte und ins Finale einzog. Hier kam sie zunächst schwer in den Kampf und ihre Gegnerin lies ihr kaum Chancen Punkte zu setzen. Aber auch hier setzte Vivi wieder ihre Ausdauer ein und konnte ihre Gegnerin mit einer sauberen Kick- Kombination durch K.O. besiegen.

Abschließend kann man sagen, dass der Hauptstadtpokal ein voller Erfolg war, sowohl von den kämpferischen Leistungen als auch aus der Sicht des Ausrichters. An dieser Stelle sei noch einmal allen Beteiligten und helfen gedankt und auch noch einmal besonders unserem Trainer Michael Jahr, ohne all diese wäre das Turnier nicht möglich gewesen.

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