Erfahrungen vom 17. Nickelhütte Turnier in Aue

Mit vielen Erkenntnissen und durchwachsenen Ergebnissen für unseren Verein endete das 17. Nickelhütte Turnier in Aue.

Um kurz nach 7 Uhr starteten vier Kämpfer (Caro, Micha, Sebastian und Vivi ) und ihre zwei Betreuer (Michael und Isabel) von Erfurt Richtung Aue.

In der Halle der Berufsschule angekommen, warteten bereits eine Vielzahl von Gästen und Teilnehmer auf die Auslosung und den Beginn des Turnieres.

Besondere Aufmerksamkeit erregten schon im Vorfeld ein kubanischer Starter sowie einige Dan-Träger aus der Tschechischen Republik. Zusätzlich waren Vereine aus Bayern, Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen vertreten. Mit spannenden Kämpfen konnte somit gerechnet werden.

Der erste Kampf für den Verein musste Vivi absolvieren. Ihr Gegner, Trägerin des 1. Kup, setzte sie bereits früh unter Druck. Leider wusste Vivi ihre Stärken nicht einzusetzen, so dass der Punktevorsprung der Kontrahentin schnell wuchs. Besonders aggressiv setzte diese stetig nach und erzielte aus sicherer Deckung Treffer auf Kopf und Weste. Folglich wurde ein Sieg für Erfurt immer unwahrscheinlicher und zum Ende musste sich Vivi einer souveränen Kontrahentin geschlagen geben.

Der zweite Kampf wurde durch Caro bestritten. Leider hatte auch sie wenige Möglichkeiten um ihrer taktisch intelligent agierenden Gegnerin gefährlich zu werden. Anfangs konnte sie den Angriffen zum Kopf noch ausweichen. Dies änderte sich jedoch ab der zweiten Runde. Ihre Aktionen waren zumeist nicht explosiv genug um die Kontrahentin in Schwierigkeiten zu bringen. Zudem kassierte sie Kontertreffer aus offener Deckung. Am Ende gewann leider die Gegnerin.

Micha hatte die Aufgabe den dritten Kampf zu bestreiten. Ein Antritt war zu Beginn noch fraglich gewesen da Micha einen Trainingsrückstand nicht adäquat aufholen konnte. Trotzdem bewies er Willen und stellte sich der Herausforderung gegen einen bekannten Kämpfer. Sichtlich gehandicaped kämpfte er gegen einen taktisch neu eingestellten Gegner, welcher ihn mit schnellen Treffern auf den Kopf überraschte. Besonders ein spektakulärer DoppelPaltung-chagi, welcher auf Micha einschlug brachte ihn aus dem Rhythmus. So musste sich auch unser dritter Starter seinem Gegner nach drei Runden geschlagen geben.

Der letzte Kampf wurde durch Sebastian bestritten. Dieser wurde in die 87kg+ Klasse gelistet da sein in Aue gemessenes Gewicht höher war als sein Meldegewicht.  Sein Gegner war noch recht unerfahren, sodass ein vernachlässigen der Wettkampfstellung durch Sebastian ohne Konsequenz blieb. Ein recht unsicher agierender Kämpfer, wurde von ihm mit Pituro-Chagis und Sewo-Chagis vorzeitig durch technischen Knock Out besiegt. Somit blieb dies leider der einzige Goldkampf für Erfurt in Aue.

Nichtsdestotrotz war auch diese Reise nicht umsonst. Einerseits konnten spannende Kämpfe beobachtet werden und andererseits wurde klar in welchen Bereichen unserer Kämpfer bis zum heiß ersehnten Hauptstadtpokal nach arbeiten müssen.

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